Du sitzt da
und willst alles auf einmal ordnen.
Gedanken. Entscheidungen. Gespräche.
Offene Dinge, die schon länger herumliegen.
Und je mehr du versuchst, alles gleichzeitig zu klären,
desto unruhiger wirst du.
Nicht weil du zu wenig tust.
Sondern weil du zu viel auf einmal greifen willst.
Der Kopf macht daraus schnell Druck.
Als müsste jetzt sofort alles klar sein.
Als wäre Unruhe ein Zeichen dafür,
dass du noch nicht weit genug bist.
Ist sie aber nicht.
Oiso i find jo:
Unruhe entsteht oft dort,
wo du keine Reihenfolge mehr hast.
Alles steht gleichzeitig im Raum.
Alles fordert Aufmerksamkeit.
Und du reagierst,
als müsstest du jedem inneren Alarm sofort folgen.
Musst du nicht.
Nicht alles verlangt heute eine Antwort.
Nicht alles muss jetzt entschieden werden.
Achtung ⚠️
Und auch nicht alles wird klar,
nur wenn du lange genug darüber nachdenkst.
Manches wird erst klar,
wenn du aufhörst, alles zugleich lösen zu wollen.
Nicht aus Nachlässigkeit.
Sondern aus Ordnung.
Ein Schritt.
Dann der nächste.
Nicht, um dich zu beruhigen.
Sondern weil alles andere nur noch mehr Lärm erzeugt.
Du brauchst nicht mehr Druck.
Du brauchst mehr Klarheit darin,
was jetzt tatsächlich dran ist
und was nur gleichzeitig in deinem Kopf auftaucht.
Das ist ein Unterschied.
Und oft genau der,
der aus innerem Chaos wieder etwas macht,
mit dem du arbeiten kannst.
Die Unruhe ist nicht immer das Problem.
Oft ist sie nur der Hinweis,
dass du gerade versuchst,
alles auf einmal zu tragen.
Und genau das funktioniert selten.
Elisabeth Dittlbacher
Mondseehexe-Lisi
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