🖤 Die meisten applaudieren für etwas, was ihren eigenen Untergang bedeutet 🖤

Gespräch, Kommentar, vielleicht online.

Jemand sagt etwas – und es bekommt Zustimmung.

Nicken. Zustimmung. Applaus.
Auf den ersten Blick wirkt es harmlos.
Vielleicht sogar vernünftig.

Aber wenn du genauer hinschaust, merkst du:
Das, was da beklatscht wird, richtet sich eigentlich gegen genau die, die klatschen.

Nur fällt es ihnen nicht auf.
Oder sie wollen es nicht sehen.

Es geht oft nicht um große Dinge.
Eher um kleine Verschiebungen.
Grenzen, die weicher werden.
Ansprüche, die sinken.

Verantwortung, die abgegeben wird.
Alles verpackt als Fortschritt, Entlastung oder „so macht man das jetzt“.

Und viele gehen mit.
Nicht aus Überzeugung.
Sondern weil es einfacher ist, nicht anzuecken.

Oiso i find jo:
Das Problem ist nicht der Applaus.
Das Problem ist, dass kaum jemand prüft, wofür er eigentlich klatscht.

Man übernimmt Meinungen.
Haltungen.
Bewertungen.
Und merkt nicht, dass man sich damit selbst schwächt.
Nicht sofort.
Eher schleichend.

Du gibst ein Stück Klarheit ab.
Ein Stück Eigenverantwortung.
Ein Stück Stand.

Und wunderst dich später, warum du dich fremdbestimmt fühlst.

Warum Dinge passieren,
die du so eigentlich nicht willst.
Warum du keinen Einfluss mehr spürst.

Der Zusammenhang ist selten offensichtlich.
Weil jede einzelne Entscheidung für sich klein wirkt.

Aber in Summe ergibt sich ein klares Bild.
Du hast zugestimmt.
Immer wieder.
Nicht aktiv vielleicht.
Aber auch nicht widersprochen.
Das reicht oft schon.

Und dann kommt der Punkt, an dem du merkst:
Das Ganze läuft in eine Richtung, die dir nicht entspricht.

Und die Reaktion darauf ist oft dieselbe:
Unverständnis.
Frust.
Ein Gefühl von „Wie konnte das passieren?“
Dabei ist es kein plötzlicher Bruch.
Sondern eine Linie.
Schritt für Schritt.
Du musst nicht überall dagegen sein.
Das ist nicht der Punkt.
Aber zu merken, wo du mitgehst –
und was das für dich bedeutet.

Das ist der Teil, den dir niemand abnimmt.
Applaus ist schnell.
Zustimmung auch.
Aber beides hat Folgen.
Nicht sofort sichtbar.

Aber spürbar, wenn du ehrlich hinschaust.

Und dann bleibt eine einfache Frage:
Wofür klatschst du eigentlich?
Und passt das zu dem, wie du leben willst?
Mehr braucht es manchmal nicht, um dich wieder in dein eigenes Leben zurück zu holen.

Elisabeth Dittlbacher
Mondseehexe-Lisi
www.mondseehexe.at
0664 6422977 🖤

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