Entscheidungen brauchen nicht immer ErklÀrungen.
Oiso i find jo..
Viele Menschen haben gelernt,
sich stĂ€ndig erklĂ€ren zu mĂŒssen.
Warum sie etwas fĂŒhlen.
Warum sie Abstand brauchen.
Warum sie sich verÀndern.
Warum sie Grenzen setzen.
Warum sie plötzlich nicht mehr funktionieren wie frĂŒher.
Und oft passiert das nicht aus Offenheit.
Sondern aus Angst.
Aus Angst,
missverstanden zu werden.
Andere zu enttÀuschen.
Oder als egoistisch wahrgenommen zu werden.
Doch nicht jeder Mensch, der Fragen stellt, hat automatisch Anspruch auf jede Antwort.
Manche möchten verstehen.
Andere möchten kontrollieren.
Und manche möchten nur, dass alles so bleibt, wie es fĂŒr sie selbst angenehm ist.
Viele Menschen verlieren sich genau dort: Wenn sie beginnen, jede Entscheidung so lange zu erklĂ€ren, bis sie fĂŒr andere verstĂ€ndlich genug wirkt.
Dabei entsteht Klarheit nicht dadurch, dass alle Menschen deinen Weg gut finden.
Sondern dadurch, dass du selbst spĂŒrst, warum du ihn gehst.
Nicht jede Grenze braucht eine Diskussion.
Nicht jede VerÀnderung braucht Zustimmung.
Und nicht jede Entscheidung muss verteidigt werden, nur damit andere sich wohler damit fĂŒhlen.
Verantwortung bedeutet nicht, allen alles recht zu machen.
Verantwortung bedeutet oft, ehrlich genug mit sich selbst zu werden, um Entscheidungen zu treffen, die sich fĂŒr dich selbst langfristig stimmig anfĂŒhlen â auch wenn sie nicht jeder versteht.
Denn viele Menschen haben frĂŒh gelernt, die BedĂŒrfnisse anderer wichtiger zu nehmen als die eigene innere Stimme.
Und genau dadurch entsteht oft dieses GefĂŒhl, sich stĂ€ndig rechtfertigen zu mĂŒssen, obwohl man tief innen lĂ€ngst weiĂ, dass nicht jeder diesen Zugang zu dir wertschĂ€tzend behandelt.
Manchmal beginnt Selbstverantwortung genau dort, wo man aufhört, das eigene Leben permanent erklĂ€rbar machen zu wollen. đ€


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