🖤 Vom Bastard der nirgends willkommen ist – zum Mensch der sich bei sich selber zuhause fühlt 🖤

Oiso I find jo…
Manche kennens:)..
Du kommst irgendwo dazu.
Ein Raum, ein Tisch, eine Runde.
Und noch bevor jemand etwas sagt, weißt du:
Du bist gemeint.
Kein offenes Ablehnen.
Niemand der es wirklich zugibt.
Eher ein Gefühl.
Zu viel. Zu anders. Nicht passend.

Also passt du dich an.
Nimmst dich zurück.
Oder gehst in die andere Richtung und wirst laut, klar, kantig.

Beides hat denselben Ursprung:
Du suchst einen Platz.
Und merkst gleichzeitig, dass du ihn dir nicht einfach nehmen kannst.

Das ist der Punkt, an dem viele beginnen, sich zu definieren.
Nicht über das, was sie sind –
sondern über das, was ihnen gespiegelt wurde.

Der, der stört.
Die, die zu viel ist.
Der Bastard, der nirgends wirklich dazugehört.

Hartes Wort.
Aber es beschreibt etwas, das viele kennen und selten so benennen.
Nicht gewollt sein.

Oder zumindest nicht so, wie man ist.

Und dann passiert etwas Stilles:
Du beginnst, dich selbst so zu sehen.
Nicht bewusst.

Eher nebenbei.

Du gehst in Räume und prüfst sofort:
Darf ich hier sein?
Muss ich mich ändern?
Wie viel von mir passt hier rein?

Oiso i find jo:
Das ist kein Charakter.
Das ist eine Gewohnheit.
Eine, die sich festsetzt, weil sie lange funktioniert hat.

Du vermeidest Reibung.
Oder suchst sie gezielt.
Beides hält dich in Bewegung –
aber nicht bei dir.

Irgendwann kippt das.
Nicht plötzlich.
Eher leise.

Du merkst, dass es egal ist, wie sehr du dich anpasst oder abgrenzt –
das Gefühl bleibt.

Weil es nicht vom Raum kommt.
Sondern von deiner eigenen Einordnung darin.

Und dann verschiebt sich etwas.
Du hörst auf, nach Einladung zu suchen.
Nicht trotzig.
Nicht verletzt.
Einfach klar.
Du bist da.
Oder du gehst.

Aber du wartest nicht mehr darauf, dass jemand dir bestätigt, ob du existieren darfst.

Das wirkt nach außen oft gleich.
Du sitzt immer noch am Tisch.
Du sprichst. Du gehst. Du bleibst.
Aber innen ist es anders.

Du misst dich nicht mehr daran, ob du reinpasst.
Sondern daran, ob du dich selbst verlässt.

Der „Bastard, der nirgends willkommen ist“
war nie das Problem.
Es war die ständige Frage, ob du überhaupt irgendwo sein darfst.

Und die hört nicht auf, wenn dich andere reinlassen.
Sondern erst, wenn du aufhörst, sie zu stellen.

Ab da wird es stiller.
Nicht leichter.
Aber klarer.

vom Bastard der nirgends willkommen ist zum Mensch der sich bei sich selber zuhause fühlt.
Für den es ok is wenn er es woanders nicht ist, weil es keine Rolle mehr spielt.

Elisabeth Dittlbacher
Mondseehexe-Lisi
www.mondseehexe.at
0664 6422977 🖤

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