🖤 Wenn sich deine Ausrichtung verändert 🖤

Oiso i find jo…

Ausrichtung ist nichts Festes.
Sie ist kein Versprechen.
Und kein Vertrag.

Ausrichtung beschreibt,
wohin du innerlich blickst.
Woran du dich orientierst.
Was für dich im Moment trägt.

Und genau deshalb darf sie sich verändern.
Nicht aus Unzuverlässigkeit.
Nicht aus Schwäche.
Sondern weil Menschen sich bewegen.

Viele Konflikte entstehen nicht durch Verhalten,
sondern durch veraltete Ausrichtung.

Man spricht noch miteinander.
Funktioniert noch.
ErfĂĽllt Erwartungen.
Aber innerlich stimmt etwas nicht mehr.

Nicht, weil jemand falsch handelt –
sondern weil das innere „Wohin“
nicht mehr dasselbe ist.

Wenn das nicht wahrgenommen wird,
entsteht Druck.
Rechtfertigung.
Enttäuschung.
Und oft Schuld.

Deine innerliche Ausrichtung zu ändern
ist kein Verrat!

Viele Menschen bleiben aus Loyalität.
Nicht, weil es stimmig ist –
sondern weil sie glauben,
eine frĂĽhere Ausrichtung verteidigen zu mĂĽssen.

Doch Ausrichtung ist kein Versprechen an andere.
Sie ist eine innere Entscheidung.

Und Entscheidungen dürfen sich verändern,
wenn sie nicht mehr tragen.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Sondern ehrlich.

Schuld entsteht dort,
wo Veränderung nicht erlaubt ist.

Wenn Ausrichtung als Pflicht verstanden wird,
wird jede Veränderung zur Bedrohung.
Dann muss erklärt werden.
Verteidigt.
Abgefedert.

Doch Klarheit braucht keinen Schuldigen.
Sie braucht nur den Mut,
die eigene innere Bewegung wahrzunehmen.

Vielleicht ist das die eigentliche Reife
Nicht festzuhalten,
nur weil man es einmal so gemeint hat.

Sondern zu erkennen,
dass Ausrichtung lebendig ist.
Und dass Ehrlichkeit
manchmal bedeutet,
bewusst einen anderen Schritt zu gehen.

Ohne Schuld.
Ohne Angriff.
Ohne Rechtfertigung.

Ausrichtung zu ändern heißt nicht,
jemanden zu verlieren.

Es heiĂźt,
bei dir zu bleiben.
Elisabeth Dittlbacher
Mondseehexe-Lisi
www.mondseehexe.at

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