Oiso i find jo..
Wenn dein Frieden davon abhängt,
was andere von dir halten,
lebst du in Reaktion
statt in Verantwortung.
Dann beobachtest du dich ständig von außen.
Spürst nicht mehr, was für dich stimmt,
sondern was gerade akzeptabel ist.
Was keinen Widerstand erzeugt.
Was dich „in Ordnung“ erscheinen lässt.
Das ist kein Frieden.
Das ist Anpassung.
Und Anpassung hat fast immer einen Preis:
🖤Selbstverleugnung.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Sondern leise.
In kleinen Momenten, in denen du schluckst,
statt zu sprechen.
Bleibst, obwohl dein Körper längst Nein sagt.
Dich erklärst, wo eigentlich eine Grenze nötig wäre.
Viele nennen das Harmonie.
In Wahrheit ist es ein inneres Weggehen von dir selbst.
Denn jedes Mal,
wenn dein innerer Kompass etwas anderes sagt
als dein äußeres Verhalten,
entsteht Spannung.
Nicht sichtbar – aber wirksam.
Und genau diese Spannung raubt dir Frieden.
Nicht der andere.
Nicht die Situation.
Sondern die Entscheidung, dich selbst zu übergehen,
um etwas aufrechtzuerhalten,
das langfristig keine Tragfähigkeit hat.
Dein Frieden
bedeutet dass du aufgehört hast,
dich selbst zu verraten,
nur um Verbindung zu sichern.
Und genau dort
hörst du auf zu reagieren –
und beginnst,
aus dir heraus zu stehen.
Nicht gegen andere.
Sondern für dich.
Solange dein Frieden von anderen abhängt,
zahlst du ihn mit Selbstverleugnung.
Und irgendwann merkst du:
Das war kein Frieden –
das war Anpassung.
Elisabeth Dittlbacher
Mondseehexe-Lisi
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