🖤 Prioritäten ändern sich – und das ist gut so 🖤

Oiso I find jo..
Prioritäten ändern sich nicht,
weil man unentschlossen ist.
Sondern weil man genauer wird.

Was früher wichtig war,
war oft richtig –
für die Person,
die du damals warst.

Doch Entwicklung bedeutet nicht,
alles mitzunehmen.
Sie bedeutet,
neu zu gewichten.

Manche Dinge verlieren an Bedeutung,
nicht weil sie falsch werden,
sondern weil sie ihren Platz hatten.

Andere rücken nach vorne,
leise,
ohne Ankündigung.
Und verlangen Aufmerksamkeit.

Prioritäten ändern sich,
wenn du aufhörst,
dich an Erwartungen zu orientieren.

Wenn du beginnst,
deinen Einsatz bewusst zu wählen.

Nicht alles,
was Zeit bekommt,
verdient sie.

Und nicht alles,
was Gewohnheit ist,
hat Bestand.

Wer seine Prioritäten anpasst,
ist nicht wankelmütig.
Er ist anwesend.

Denn Festhalten aus Loyalität
ersetzt keine Stimmigkeit.

Und Dauer allein
macht nichts tragfähig.

Prioritäten ändern sich dort,
wo Klarheit wächst.
Und Klarheit
ist kein Verlust.
Sie ist eine Entscheidung
für das,
was jetzt trägt.

Und das ist gut so.

Elisabeth Dittlbacher
Mondseehexe-Lisi
www.mondseehexe.at

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